Es ist Sommer und ich schreibe bereits von Herbstvorbereitungen. Nun, die 3 freien Pfingsttage mit den mäßigen Temperaturen habe ich dazu genutzt um eine ca. 100 m² Fläche Unkraut- und Wurzelfrei zu machen, sowie den Kompostplatz umzubauen. Um diese immens große Fläche bis zur Herbstbepflanzung unkrautfrei zu halten und den Boden vorzubereiten habe ich Phacelia ausgesäht. Im Herbst plane ich eine wilde Hecke mit allerlei Leckerchensträucher anzulegen. Dazu gehören: Holunder, Kornelkirsche, Kupferfelsenbirne, Jostabeere, Apfelbeere, evtl. Hagebutte und einige lückenfüllende heimische Sträucher. In der Zeit bis zum Herbst kann ich mir dann noch Gedanken zur weiteren Bodenbedeckung machen. Rindenmulch wäre bei dieser Fläche eine ziemlich teure Angelegenheit und vielleicht wären robuste Bodendecker eine Alternative.
Am Kompostplatz hatte ich noch eine Menge alter Bahnschwellen herumliegen die einst zu einem Komposter gestapelt waren. Das war aber eher schön anzusehen als praktikabel. So riss ich das ganzen Ungetüm ab und verwendete die Bahnschwellen als innere Zaunumrandung. Zum einen um die Kaninchen draußen zu halten und den Hund im Garten, dieser buddelt sich mit Vorliebe durch den Zaun statt darüber zu springen. Einige verbliebene Bahnschwellen habe ich auch in den Boden gelassen um die Kompostmiete optisch abzugrenzen. Die Kompostmiete muss in den kommenden Tagen nur noch auf etwa 20 cm ausgehoben werden und mit grobem Material bedeckt werden, dann kann diese genutzt werden.
Neben den üblichen Fotos habe ich nun angefangen eine Maßstabsgetreue Zeichnung anzufertigen. Zukünftig werde ich dies für den gesamten Garten machen. Es ist ungemein hilfreich bei der Planung.










