Nutzgarten
Durch die Wildkaninchenangriffe auf die Erdbeeren kam ich nicht darum herum auch für das Gemüsebeet einen Zaun zu errichten. Dort sind unter anderem Möhren zu finden, die bekanntermaßen gerne von Kaninchen verzehrt werden.
Wie zu erwarten hingen die Dicken Bohnen voller Läuse und das Bohnenkraut hat es in einem Monat nicht geschafft über 0,5 cm zu wachsen. Es ist sehr kläglich und kann so kaum vor Bohnenläusen schützen.
Neulich im Garten beschreibt einige Versuche und Möglichkeiten der Lage Herr zu werden und kämpft mit ähnlichen Problemen wie ich. Ob meine Methode erfolgreich ist bleibt abzuwarten.
Der Spinat bildet das Gerüst in der Mischkultur nach Gertrud Franck und in diesem Artikel möchte ich genauer darauf eingehen warum dies so ist.
Spinat ist neutral allen anderen Gemüsearten und kann deshalb als Abstandhalter zwischen den Reihen gezogen werden. Er strukturiert das Beet und bereitet die Reihen, ganz nebenbei, für das Folgejahr vor und einiges mehr.
Ich erkläre die Anwendung des Spinats in der Mischkultur mal im Verlauf der Anbauphase.
Es ist an der Zeit den Speiseplan der Wildkaninchen aufzuschreiben. Vielleicht wird es dem ein oder anderen helfen zu wissen was gerne gegessen wird.
Die Liste werde ich fortlaufend aktualisieren, denn die Beobachtungen werden noch lange nicht abgeschlossen sein.
Da waren sie wieder, die Wildkaninchen. Nun hatte ich endlich meinen Kaninchenabwehrzaun errichtet, ich berichtete in meiner Artikelreihe ein Kaninchenabwehrzaun wurde errichtet und ich habe es schon geahnt, der Zaun war zu hoch gesetzt. Ich hatte bereits weitere Ideen um Herr(in) der Lage zu werden. Darunter waren folgende Möglichkeiten:
- der Hund schläft ab sofort draußen bei den Erdbeeren
- zu Blutmehl wurde mir in der Baumschule geraten
- Strom, Frettchen, Wassersprenkelanlage mit Sensor
- Zaun verdichten mit Holz/Beeteinfassung
Zwischen den gesetzten Pfosten habe ich noch etwas Erde ausgeschachtet um das Geflecht tiefer in den Boden zu bekommen. Das Geflecht sollte möglichst mit einer weiteren Person angebracht werden, da es zu Problemen kommen könnte wenn man allein gleichzeitig straffen und nageln möchte. Ich habe am vordersten Eckpfosten begonnen das Geflecht anzubringen. Es ist zu empfehlen das Zaungflecht in entgegen gesetzter Richtung abzurollen um es möglichst glatt anzubringen. Pro Pfosten habe ich 5 – 6 Krampen genommen. Da ich 2 Rollen a 10 Meter hatte musste ich den Übergang des Zaunes zum anderen überlappen. Da das Endstück des ersten Geflechts nicht ganz ungefährlich für Waden und Hundeköpfe war habe ich die Drähte nach innen gebogen.
Kacke, schon wieder eine Pflanze die Kaninchen schmeckt. Ich habe Topinambur gesetzt, siehe Artikel: Topinambur gepflanzt und jetzt wo die ersten Blätter aus dem Boden kommen machen sich diese Wildkaninchen darüber her. Ich werde bei der Topinambur erstmal nichts unternehmen bzgl. einzäunen. Vielleicht werde ich die ein oder andere Jungpflanze behüten um zu erfahren ob die Kaninchen nur an die jungen oder auch an die großen Pflanzen gehen. Bald ist es soweit, dann bekommen die Wildkaninchen ihre eigene Kategorie.

Die Pfosten werden ohne Beton gesetzt da ich dies zum einen überhaupt nicht im Garten haben möchte und zum anderen da es keine dauerhafte Lösung sein soll. Wahrscheinlich ist der Zaun schneller abzubauen als aufzubauen.
Als erster Schritt wurde ausprobiert wieviel Abstand zum eigentlichen Beet in der Hocke benötigt wird um vernünftig darin arbeiten zu können. Das Beet hat eine Tiefe von 1m und in der Hocke benötige ich 50cm mehr Platz. Also müssen die Pfosten in einem Abstand von 1,50 m zum Maschdrahtzaun gesetzt werden.
Durch die diversen Fraßschäden an Himbeeren und Erdbeeren sah ich mich gezwungen einen Kaninchenabwehrzaun zu errichten. Dieser wird nur vorläufig sein, bis die Erdbeeren im nächsten Jahr in das vergrößerte Gemüsebeet einziehen werden. Der Bericht wird in Form einer Anleitung sein und mehrere Teile, wahrscheinlich 3, ergeben. Die erste Maßnahme war das Abwehren der Kaninchen aus dem Vorgarten.
Ursprünglich wollte ich mir eine Wildblumenwiese anlegen. Doch nach eingem Nachschlagen und der Feststellung, dass ich den Boden abmagern müsste habe ich diesen Traum weit beiseite geschoben. Ich sehe es nicht ein einen guten Boden abzumagern um eine schöne Wildblumenwiese zu sähen. Sicherlich mag dies sehr nützlich für die Insekten sein aber der Boden war sehr gut mit Brennesseln durchwurzelt und dann möchte ich diesen Boden einfach nicht abmagern. Da Schwiegermutti eines Tages mit einem Körbchen voll Topinambur vorbeikam mussten diese irgendwo hin und dafür bot sich nun der Boden für meine einst geplante Wildwiese an. Diesen Beitrag weiterlesen »
