Obsthain

Ableitung: ein Hain ist ein kleines, lichtes und teilweise eingezäuntes umhegtes Waldgrundstück.
In dessen Anlehnung bin ich derzeit dabei mir einen Obsthain anzulegen.Als einen Obsthain kann man eine kleine Baumgruppe bezeichnen, die verschiedenste Obstbäume, kultiverte Beerensträucher und Wildobst beherbergt zwischen denen Wildkräuter wachsen.

Beim Bezug des Grundstückes waren bereits ein Pflaumen- und Apfelbaum als Altbestand vorhanden und sollten auch verbleiben. Erweitert wurde die Baumgruppe bisher durch Kulturobstarten wie Johannisbeeren und einer Heidelbeere, sowie durch Wildobst in Form einer Hecke.

Der Gemeine Sauerdorn ist ein heimisches Fruchtgehölz das auch im asiatischen Raum verbreitet ist. Der Strauch trägt grünes Blattwerk, ist mit Dornen bewehrt und schmückt sich im Frühling mit gelben Blüten. Seine Früchte nehmen eine scharlachrote Färbung an und sind Essbar. Der Strauch ist eine Heil- und Giftpflanze zugleich, die Hauptwirkstoffe Berberin und Berbarin wirken sich in höheren Dosen ab etwa 0,5 g Berberin nachteilig auf den Organismus aus und kann zu Benommenheit bis hin zu Atembeschwerden führen. Die Früchte und Samen sind weitgehend frei von den Wirkstoffen und somit genießbar. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Schwarze Apfelbeere, auch bekannt als Kahle Apfelbeere oder Schwarze Eberesche, ist ein mehrtriebiger Kleinstrauch mit weißen Blütendolden, glänzend grünem Blattwerk und einer roten Herbstfärbung. Heimisch ist die Schwarze Apfelbeere in Nordamerika und gewinnt auch hierzulande immer mehr Bedeutung, so ist sie zum Beispiel seit Mitte dem 20. Jahrhundert im Osteuropäischen Raum wesentlich bekannter.

Die Früchte sind essbar und gelten durch ihre Inhaltsstoffe, neben Vitaminen, den Antioxidantien, als Anti-Aging-Beeren ;-)

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Die einheimische Felsenbirne, auch als gemeine Felsenbirne bekannte Strauch, ist ein heimisches Wildobst, dessen Vorkommen sich über Mittel-, Süd- und Osteuropa zieht. Der reich verzweigte Strauch erreicht eine Höhe von ein bis vier Metern.

Der Nektar wird bevorzugt von Honigbienen und mehreren Schmetterlingsarten gesammelt,  sowie die Früchte von Vögeln und stellt dadurch eine wichtige Nahrungsquelle dar, die in einem naturnahen Garten nicht fehlen sollte.

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Lange habe ich auf sie gewartet, am letzten Wochenende war es soweit. Ich konnte meine Wildfruchthecke pflanzen. Der Wunschpflanzplatz ist ja nun von dem Kirschlorbeer besetzt aber ich habe noch ausreichend Platz im Garten und habe sie zu den Obstbäumen gepflanzt. Jetzt habe ich eine richtige Obstecke im Garten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Habt ihr schonmal einen Baum gesehen der Äste im 90° Winkel hat? Es geht nicht nur um einen Ast der so gewachsen ist, nein… der Baum ist ein geometrisches Meisterwerk der “Natur”. Der Vorgärtner hat sich ganz schön am Apfelbaum ausgetobt und ich Frage mich ob er Spaß an Geometrie im Garten hatte. So einen Baumkrüppel habe ich noch nicht gesehen. In seinem Alter ist er auch noch krank, hat viele Schädlinge erdulden müssen und in diesem Jahr komme ich auch noch hinzu und mache einfach einen Kahlschlag. Diesen Beitrag weiterlesen »

Dieses überschaubare Buch, Obstbaumschnitt in Bildern, sollte niemandem fehlen, der Obstbäume und Beerensträucher im Garten beherbergt. Auf wenigen Seiten, in knappen Worten aber großzügig bebildert wird auf die gängisten Obstbäume und Beerensträucher eingegangen.

Wenn jemand keine Ahnung vom Schneiden der Gehölze, so wie ich, hat fragt man sich zwangsläufig, wie und wo treibt der Baum aus wenn ich hier oder dort schneide. Im Buch ist genau erklärt wo die Blütenknospen und Blattknospen (und diverse andere Knospen) sind und wie man diese von einander unterscheidet. Auch wird darauf eingegangen wo die Unterschiede beim Stein- und Kernobst liegen. Häufige Fehler die gemacht werden, werden ebenfalls aufgezeigt und wie man diese vermeidet. Ich habe dieses Buch für gerade einmal 3 Euro erstanden und muss sagen, dafür hätte ich auch gerne mehr ausgegeben. Ein so deutliches Buch, das alles direkt und knapp auf den Punkt bringt und nichts vermissen lässt – ich bin begeistert und möchte es deshalb mit euch teilen.
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Ich glaub der Sauerkirschbaum hat in seinen wenigen Jahren schon so einiges miterleben müssen. Nie geschnitten worden, keine Leimringe erhalten, Blattläuse und jetzt auch noch die Monilla. Monilla ist eine Spitzendürre und Fruchtfäule die an Obstbäume durch einen Pilz verursacht wird. Der Artikel: Monilia – Spitzendürre und Fruchtfäule an Obstbäumen von Heiner vom Hobby Garten Blog hat mich darauf gebracht, dass es wohl nicht die Blattläuse sind die meine Spitzen kräuseln lassen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Meine Sträucher tragen fleißig Beeren und bald ist es Zeit für die Ernte, sofern mir die Vögel etwas übriglassen. In diesem Jahr wird die Ernte wohl nur zum Naschen ausreichen aber im nächsten Jahr kann vielleicht der erste Likör, Schnaps oder Marmelade daraus hergestellt werden. Mal abwarten wie sich die Sträucher entwickeln. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ich kann eine Sauerkirsche mein eigen nennen. Dies ist wohl der jüngste und einzige Obstbaum in meinem Garten bei dem man sich nicht die Hände vor den Kopf schlägt und sich denkt “Oh mein Gott, wie soll ich den bloß schneiden damit er wieder gesund wird, besser aussieht und die Kirschen geerntet werden können?” Soweit wurden bei der Kirsche zwei untere Äste abgenommen, allerdings außerhalb der Schnittzeit, der weitere Schnitt wird nach der Ernte erfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Jetzt sind sie endlich da, wie bereits hier beschrieben habe ich mir Johannisbeersträucher gewünscht. Und wie es immer so ist mit den Spontankäufen gab es noch eine Blaubeere dabei. Als robuste Sorten habe ich mir ausgesucht:

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